FEENSCHWEIF · CARE · BETA

Begutachtung vorbereiten BETA

Alltagsbeispiele strukturieren statt einen Pflegegrad selbst auszurechnen.

Mental HealthNeurodivergenzAlltag & Unterstützung
Care-Fee mit türkisfarbenen Flügeln
Worum es hier zuerst geht: Psychische Belastungen, kognitive Schwierigkeiten, Exekutivfunktionen, Kommunikation, Reizverarbeitung und neurodivergenzbezogene Hürden im Alltag. Rein körperliche Einschränkungen stehen derzeit nicht im Mittelpunkt. Das bedeutet nicht, dass sie für eine Begutachtung unwichtig wären.

1 · Ausgangssituation

Welche Tätigkeiten gelingen regelmäßig, welche nur an guten Tagen? Welche Routinen, Erinnerungen oder Hilfsmittel funktionieren tatsächlich?

2 · Hilfe durch andere

Erinnern, Motivieren, Anleiten, Beaufsichtigen, Begleiten oder Übernehmen: möglichst genau festhalten, was eine andere Person tut.

3 · Wenn Hilfe fehlt

Was blieb liegen, wie häufig und mit welcher tatsächlichen Folge? Nicht hypothetische Extremfälle ausmalen.

4 · Schwankungen

Gute und schwierige Tage, Überlastung und Erholungsbedarf realistisch nebeneinander dokumentieren.

Welche Bereiche spielen eine Rolle?

Die Begutachtung untersucht sechs Module. Für unseren Themenschwerpunkt sind oft folgende Anknüpfungspunkte besonders relevant – nicht jede psychische Schwierigkeit wird automatisch einem Modul zugeordnet:

Wichtig: Körperliche Mobilität (Modul 1) wird in dieser ersten Themenfassung nicht vertieft. Wir ersetzen damit keine vollständige Begutachtung. Für Modul 2 und 3 zählt bei der Pflegegradberechnung nur der höhere gewichtete Wert – die einzelnen Themen werden nicht einfach addiert.

Quellen: Bundesgesundheitsministerium und MD Bund, Richtlinien seit 01.10.2026.

Vor dem Begutachtungstermin

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